Chronik und Perspektive der Freien Waldorfschule Göttingen
Die Freie Waldorfschule Göttingen öffnete nach mehrjähriger Vorbereitungszeit im August 1979 mit den Klassen 1 bis 4 (108 SchülerInnen) ihre Tore. Ihr Zuhause war für drei Jahre die ehemalige Landwirtschaftliche Berufsschule in Groß Schneen, Samtgemeinde Friedland.
Im Sommer 1982 erfolgte der Umzug der Schule nach Göttingen-Grone, wo das Gebäude der einstigen Volksschule und umliegende Institutionen, wie das “Zentrum für ältere Menschen“ und die Kooperative Gesamtschule (heute: Geschwister-Scholl-Gesamtschule) Raum für weitere fünfeinviertel Jahre Unterrichtsarbeit boten. In dieser Zeit wurde kontinuierlich die Oberstufe aufgebaut und der erste “Waldorfschul-Abschluss“ mit der 12. Klasse gefeiert.
Im Spätherbst 1987 konnten 12 Klassen (374 SchülerInnen mit ihren LehrerInnen,
3 Mitarbeiter in der Verwaltung) Einzug halten in die neugeschaffene, vereinseigene (Waldorfschul-Förderverein ) Schulliegenschaft im Ortsteil Göttingen-Weende, mittig gelegen zwischen dem Altdorf Weende und dem Neubaugebiet Weende-Nord. Im Mai 1988 wurde der vom Stuttgarter Architekten Jens Peters entworfene Gesamtschulkomplex festlich eingeweiht. – Im Juni 1989 legten 15 “Pioniere“ ihr Abitur ab. - Im Oktober 2000 feierte die Schulgemeinschaft ausgiebig das 21-jährige Bestehen der Freien Waldorfschule Göttingen.
Bis zum Schuljahresbeginn 2006 stieg die Zahl der SchülerInnen auf 425 an, die von 41 LehrerInnen unterrichtet werden. – Seither arbeitet die Freie Waldorfschule Göttingen als halboffene Ganztagsschule. Die ausgeweiteten Unterrichts- und Kursangebote werden größtenteils in einem neu errichteten Anbau (Einweihung: Mai 2007) realisiert.
Die vornehmlich pädagogisch motivierte Einzügigkeit des Schulorganismus ist bis auf zwei Ausnahmen beibehalten worden: der jetzige zehnte Schülerjahrgang wird seit seiner Einschulung in zwei Klassen geführt, im Sommer 2007 wurde eine zweite 3.Klasse eingerichtet.
Die Einrichtung eines parallel laufenden Waldorfschul-Kleinklassenzuges für in besonderer Weise förderbedürftige SchülerInnen wird, nachfragebedingt, zunehmend für nötig erachtet. Interessierte, initiativkräftige Eltern, die sich für den Aufbau eines Förderzweiges mit einsetzen wollen, mögen sich umgehend an das Sekretariat der Freien Waldorfschule wenden!
Die bauliche Realisation solch einer Förderinstitution in unmittelbarer Nähe der bestehenden Schule wäre nicht nur hinsichtlich der Kooperationsmöglichkeiten ideal.
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