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Schüleraufführung

Die Mitglieder zweier Kolchosdörfer liegen im Streit um ein Tal, da sie verschiedene Pläne für die Nutzung und den Wiederaufbau dieses Tals nach dem Zweiten Weltkrieg haben. Sie schaffen es aber letztendlich, sich mithilfe eines Delegierten der staatlichen Wiederaufbaukommission zu einigen und die Gastgeber, die Mitglieder des Kolchos „Rosa Luxemburg“, laden den Kolchos „Galinsk“ zu einem extra für diesen Anlass einstudiertem Stück ein. Dieses Stück handelt von der Magd Grusche, die den Sohn ihrer Herrin, der Gouverneursfrau, als ihren eigenen bei sich aufnimmt nachdem dieser versehentlich bei der Flucht zurück gelassen wird, als es in der Stadt zu einem Aufstand kommt, der den Gouverneur seinen Kopf kostet. Grusche gibt das Kind als ihr eigenes aus, um es zu schützen und tut alles was in ihrer Macht steht, damit es ihm gut geht. Sie geht schließlich sogar ein Scheinehe ein, obwohl sie bereits verlobt ist, damit der Junge, Michel, kein uneheliches Kind ist. Das Stück handelt auch von dem Dorfschreiber Azdak, der, obwohl er nur ein einfacher Mann ist, durch Zufall zum Richter ernannt wird und daraufhin mit einem sehr eigensinnigen Sinn für Gerechtigkeit immer zugunsten der einfachen Leute urteilt und den Reichen dabei das Geld aus der Tasche zieht. Diesen beiden parallel laufenden Geschichten treffen schließlich aufeinander als die Gouverneursfrau Natella Abaschwilli ihren inzwischen ausfindig gemachten Sohn zurück verlangt, Grusche aber weiterhin behauptet es wäre ihr eigener, da sie ihn inzwischen lieb gewonnen hat und der Richter Azdak das Urteil darüber fällen soll, welche der beiden Frauen die wirkliche Mutter ist.