"Der Nackte König" - Theaterprojekt der 8. Klasse

Freitag | 29. März 2019 | 19 Uhr | Festsaal
Samstag | 30. März 2019 | 19 Uhr | Festsaal

„Der nackte König“ nach Jewgeni Schwarz ist ein Märchen im Zeitalter von Populismus und Fake News im Dienste der Wahrheit!

Drei kleine Szenen als Video von der Schüleraufführung

Theaterprojekt - "FAUST I"

Freitag | 19. Oktober 2018 | 19:30 Uhr | Saal
Samstag | 20. Oktober 2018 | 19:30 Uhr | Saal
Sonntag | 21. Oktober 2018 | 17 Uhr | Saal

Faust I:
„Vom Himmel durch die Welt zur Hölle“, so machte der Dichter selbst den Gang der Handlung seines Meisterwerkes zu einem geflügelten Wort.
Geflügelte Worte erwarten die Zuschauer sicherlich, doch will man beim Faust bekanntlich vor allem Taten sehen. Durchschreiten wir also mit der 12. Klasse den ganzen Kreis der Schöpfung und greifen hinein ins volle Menschenleben!

Die 12. Klasse lädt Sie herzlich zu den Aufführungen ein, wie immer ist der Eintritt frei, doch Spenden am Ausgang sind erbeten.

aus der Pressemitteilung von Frau Wyss: 
Das dreistündige Bühnenerlebnis wird von circa 30 SchauspielerInnen aus vier Klassen der Oberstufe der Waldorfschule Göttingen in Szene gesetzt. Die Hauptrollen werden von der 12. Klasse gespielt. Die Walpurgisnacht wird einer der Höhepunkte – ein Hexenfeuerwerk aus Bewegung und Tanz. Durchschreiten Sie mit FAUST den ganzen Kreis der Schöpfung mit dem originalen Goethe-Text in gekürzter Fassung. Tauchen Sie ein ins volle Menschenleben!
Die SchülerInnen der 12. Klasse, die nicht auf der Bühne stehen, wirken im Hintergrund unverzichtbar für das Gesamtkunstwerk mit in der Kostüm-, Bühnenbild- oder PR-Gruppe. Das Bühnenbild ist modular entworfen, so dass es nach jeder Szene leicht umgebaut werden kann.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
→ hier die Pressemitteilung als pdf-Datei

hier das Programmheft

"Der Herr der Fliegen" - Theaterprojekt der 8. Klasse

Freitag | 09. März 2018 | 19:30 Uhr | Saal
Samstag | 10. März 2018 | 19:30 Uhr | Saal
Sonntag | 11. März 2018 | 18 Uhr | Saal

Bühnenadaption des berühmten Romans von William Golding:
Eine Gruppe von Schülern verunglückt auf dem Evakuierungsflug aus einem Atomkriegsgebiet. Sie landen auf einer unbewohnten Insel, alle Erwachsenen sind beim Absturz ums Leben gekommen. Alle Versuche, sich eine tragfähige Ordnung zu geben, scheitern und in kurzer Zeit entsteht für die Jungen eine Situation, die von Zwang, Gewalt und Mord bestimmt wird. Eine beklemmende Parabel über das Böse im Menschen, das in uns allen lauert.

PRESSEMITTEILUNG
Das Tier in uns
Wie das Theaterprojekt „Herr der Fliegen“ die 8. Klasse der Waldorfschule verändert.

Malin, Jolie, Paula und Johanna reparieren Kulissen. Anstatt auf der Bühne zu stehen, sind die Schülerinnen seit fünf Wochen damit beschäftigt, Kleider zu zerschneiden, zu bemalen und Kulissen zu bauen. Auf der Bühne wird derweil intensiv geprobt. Was macht ein Stück wie „Herr der Fliegen“ mit den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern? Das Gefühlsleben ist stark bei diesem Stück. Euphorie und Enttäuschung sind die ständigen Begleiter, denn die Handlung wird weitestgehend von Gefühlen und Instinkten bestimmt.
Mit 15 Jugendlichen, die auf einer Insel abstürzen und überleben, beginnt die Bühnenadaption nach dem Weltklassiker von William Golding. „Die dunkle Seite in uns wird gezeigt und dass in jedem von uns das Tier drin ist.“ sagt Rosa (15). Am Anfang spielt noch ein Muschelhorn eine Rolle, womit die Jugendlichen zur Versammlung rufen. Nach einer Zeit gibt es keine Versammlungen mehr. Das Animalische rückt mehr und mehr in den Vordergrund. Zwei der Jugendlichen sterben. Kurz vor Ende Stückes sind bis auf zwei Schüler alle zu Jägern geworden.
Jannes (13): „Die Gefühle nach dem Theaterstück nimmt man mit. Ich habe durch das Stück viel nachgedacht.“
Rosa (15) „Die Machtstrukturen haben sich während der Proben auch in der Klasse gezeigt, es färbt ab, womit sich das Stück beschäftigt. Jetzt rückt die Klasse mehr zusammen.“
Yuqi (13): „Seitdem wir proben, schätze ich meine Mitschüler viel mehr – wir haben uns ganz neu kennengelernt.“
Emmilie (14): „Man lernt alle aus der Klasse neu kennen“.
Malin (13): „Die Klasse ist gemeinschaftlicher geworden. Alle reden intensiv miteinander, wir spielen viel Karten zusammen. Die Theaterepoche ist ziemlich lustig und wir können viel Handwerkliches tun.“
Als ein Offizier auf der Insel landet, kommt es zur Erlösung. Die Jugendlichen zeigen Reue und sind tief betroffen von dem, was passiert ist. Die Macht der Masse ist ein wichtiges pädagogisches Thema, das besonders gut in die Lebensphase der Pubertät passt. Aber auch darüber hinaus hält es uns den Spiegel vor und lässt tief in die menschliche Psyche blicken.
Die Schülerinnen wünschen sich nun, an den drei Abenden vielen Gästen „Herr der Fliegen“ und damit das Ergebnis ihrer engagierten Arbeit zeigen zu können. Es ist ein unvergesslicher Theaterabend zu erwarten.

Pressekontakt: Katharina Wyss, MILCH. Design und Kommunikation
Schnürbachstr. 1, 37124 Dahlenrode, Tel. +49 177 477 33 85, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Pressemitteilung als pdf-Datei

Hier finden Sie einige Fotos aus der Schüleraufführung
-am besten im Vollbildmodus anschauen-
 

"Don Carlos" - Theaterprojekt der 11. Klasse

Freitag | 09.06.2017 | 19:30 Uhr | Saal
Samstag | 10.06.2017 | 19:30 Uhr | Saal
Sonntag | 11.06.2017 | 17 Uhr | Saal

Der „Don Carlos“ schildert vor dem politischen Hintergrund des achtzigjährigen Krieges um die Unabhängigkeit der Niederlande ein Familiendrama und eine Geschichte von Freundschaft und Verrat. Obwohl es sich vordergründig um ein historisches Drama handelt, sind die dargestellten grundlegenden menschlichen und politischen Konflikte von zeitloser Aktualität.
Die 11. Klasse wird im Umgang mit dem Stoff unter der Leitung von Slava Rozentuller ihre eigenen Akzente setzen.

“Die Kinder des Monsieur Mathieu”

Freitag | 24. März 2017 | 19:30 Uhr | Saal
Samstag | 25. März 2017 | 19:30 Uhr | Saal
Sonntag | 26. März 2017 | 17 Uhr | Saal

Zum Inhalt
1949, vier Jahre nach Kriegsende, erhält Clément Mathieu, ein begabter Musiker, eine Anstellung als Erzieher in einem Internat für schwer erziehbare, traumatisierte Kinder. Mr. Mathieu, angewidert von den rauen, überaus harten Umgangsformen der Lehrerschaft und der Direktorin, versucht mit Hilfe der Musik, den Alltag der Kinder aufzuhellen und ihnen Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Nach etlichem Widerstand von allen Seiten gelingt es ihm, sowohl das Vertrauen der Kinder zu gewinnen als auch einige Kollegen für seine Vorgehensweise zu begeistern.
Zur Theaterarbeit
Unsere Theaterversion, geschrieben von Barbara Frebel, entstand frei nach Motiven der Erzählung „La cage aux rossignols“ aus dem Jahr 1945 von Georges Chaperot. Außerdem haben wir uns von der Handlung des daraus entstandenen Films „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ von 2004 anregen lassen. Die großen Lieder entstammen diesem Film.
Im Herbst 2016 entschied sich die musikbegeisterte Klasse für das Stück. Unter der Regie von Slava Rozentuller begannen die Proben im Januar 2017. Alle 32 Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse sind eingebunden in die Theater- und Chorarbeit. 2 Schülerinnen und 2 Schüler der 12. Klasse, eine Lehrerin und ein Lehrer ergänzen das Ensemble. 

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→ Plakat 2