So ging es Schülern im „Lock down“ der Corona-Zeit:

„Ich hab mich auf meine Freundinnen so gefreut und wollte sie gerne ganz doll umarmen, aber das durfte ich ja leider nicht. Dann haben wir Fuß-shake gemacht. Aber das ist nicht das Gleiche.“
Mija, 3. Klasse

„Ich würde gern wieder in die Schule gehen, um alle wiederzusehen. Mir macht es aber auch Spaß, zu Hause Schule zu machen, da ich mir selber einteilen kann wieviel ich am Tag mache. Wenn ich dann meine Aufgabe fertig habe, bin ich sehr stolz auf mich, es geschafft zu haben.“
Aurelia, 5. Klasse

„Es fühlt sich doof an, dass man seine Freunde nicht sehen und umarmen kann. In manchen Momenten vermisse ich schon ganz schön doll die Schule.“
Eleonora Brodhun, 7. Klasse

„Abitur: Lernen, Lernen, Lernen – Freizeit: Lasse, Lasse, Lasse.“
Angelina, 13. Klasse

Eine wundervolle Gemeinschaft

Aus der: erziehungskunst Januar / Februar | 2020

Lotta Pielow / May Wyss (beide 18), 13. Kl., Freie Waldorfschule Göttingen

Auf der Bundesschülertagung in Mannheim haben über 250 Waldorfschüler miteinander getanzt, gesungen, Utopien entwickelt – und nicht zuletzt ihre neue Schülervertretung (SV) gewählt.
Waldorfschüler aus ganz Deutschland trudeln nach und nach an der Alanus Hochschule in Mannheim ein. Wir treffen Schüler aus Eisenach und Kassel, die wir von anderen Bundesschülertagungen kennen. Die jüngeren Schüler sind auffällig groß geworden, ihre Gesichter wirken verändert. Bereits im Zug auf dem Weg von Göttingen nach Mann- heim schauen wir uns aufmerksam nach Jugendlichen um, die möglicherweise zur Tagung reisen könnten. Wir haben etwas gemeinsam: Wir sind oder waren alle Waldorfschüler. Egal ob aus Stuttgart, Berlin oder Remscheid, wir kennen alle den gleichen Morgenspruch, den wir jeden Tag sprechen, wir haben die gleichen Lieder gesungen, haben mit Wachsmalstiften in der Unterstufe Formen in unsere Hefte gemalt. Hier müssen wir niemandem erklären, dass wir unsere Namen zwar tanzen können, aber dass das nicht Sinn der Sache ist.

Weiterlesen

Duncan Noel Norbron - Vorstand bei WaldorfSV

übernommen von der Seite WaldorfSV (Bundesschülerrat der Waldorfschulen):

"Ich heiße Noel Norbron und bin 15 Jahre alt. Ich wurde am 22.12.2003 in Saarbrücken geboren, wohne jetzt aber schon seit 6 Jahren in Göttingen und besuche die 10. Klasse der ortsansässigen Waldorfschule.
Ich engagiere mich stark für den Klima und Umweltschutz und mache Leidenschaftlich Musik und Sport. Ich bin sehr dankbar teil des Vorstandes sein zu dürfen und möchte diese riesige Chance nutzen, die unfassbare Energie der Waldorf-Gemeinschaft zu bewahren und schönes entstehen zu lassen, was die Welt verändert! Waldorf ist so viel mehr als seinen Namen tanzen. Gehen wir einen Schritt in die Welt! Machen wir etwas draus!"

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

hier der Link zu dieser Seite

hier der Link zur Seite von WaldorfSV

  • 1
  • 2