Kunstgeschichte

Das Fach KUNSTGESCHICHTE

Ab der 9. Klasse wird jährlich eine Epoche unterrichtet, in der das Betrachten von Kunstwerken, deren Analyse und Interpretation erlernt wird. Es wird ein Eintauchen in verschiedene Kunstepochen, Stile und deren Entwicklung ermöglicht und gleichzeitig ein Einblick in die jeweiligen Kulturepochen gegeben. So ist dieses Fach eine sehr gute Möglichkeit, die Themen des stärker praktisch betonten Kunstunterrichts zu vertiefen.

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Eurythmie

Zur Eurythmie an der Waldorfschule

Die Eurythmie als „sichtbare Sprache“ und „sichtbare Musik“ entstand als neue Bewegungskunst am Anfang des 20.Jahrhunderts, als die Suche nach neuen Werten und Formen alle Kunstrichtungen ergriff. Sie entwickelte sich seit 1912 aus der Zusammenarbeit zwischen Rudolf Steiner und der jungen Tanzschülerin Lory Smits. Bald darauf kamen andere interessierte Menschen dazu und R. Steiners Frau Marie Steiner, Schauspielerin und Sprachgestalterin, setzte sich besonders für die Weiterentwicklung der Eurythmie ein.

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Kunst

Kunst in der Oberstufe

Oft schon in der 8. Klasse und schließlich dann ab der 9. Klasse bis hin zur 13. wird der Kunstunterricht von Fachlehrern fast ausschließlich in Doppelstunden (halbe Klasse) erteilt, sodass die Schülerinnen und Schüler in der Regel zweimal wöchentlich über ein Halbjahr hinweg unterschiedliche künstlerische Techniken erlernen und ihre gestalterischen Fähigkeiten an Aufgaben erproben.

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Musik

Singen an der Waldorfschule

Das Singen als eine Form des gemeinsamen Musizierens ist die persönlichste Form, sich mitzuteilen. In Zeiten der ständigen Musikbeschallung, die dem Bedürfnis der Kinder, selbst zu singen, entgegenwirkt, ist es umso mehr die Aufgabe des Waldorflehrers, der Stimmschulung und dem Singen einen besonderen Raum zu geben.

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Zeichnen in der Unterstufe

Zum ZEICHNEN in der Unterstufe

Die erste Epoche, die unsere Erstklässler in der Schule erleben, ist das Formenzeichnen. Mit diesem Fach greift die Waldorfpädagogik die formbildenden Kräfte auf, die den schulreifen Kindern nun frei zur Verfügung stehen.

Die körperliche Erfahrung der Senkrechten und der Waagerechten, das Unterscheiden von Rechts und Links, das Erleben der unterschiedlichen Qualitäten in einer geraden und in einer gekrümmten Bewegung werden durch entsprechende Übungen in die Vorstellung gebracht und schließlich als Formen („zur Ruhe gekommene Bewegung") gezeichnet. Die Kinder werden durch diese Übungen wach für die vielfältige Formensprache der Welt, sie ergänzen die Wahrnehmung durch die eigene gestaltende Tätigkeit und üben gleichzeitig ihre Handgeschicklichkeit für das Schreibenlernen.
Im ersten Schuljahr werden Variationen von geraden und gebogenen Linien gezeichnet, erst einzeln, dann kombiniert, auch abwechselnd rhythmisch gegliedert, dazu Spiralformen, Kreise und Schleifen.
Im zweiten Schuljahr wird das Erübte mit fortlaufenden Bändern weitergeführt und Formen gespiegelt, zunächst an der Senkrechten, dann an der Horizontalen. Im dritten Schuljahr folgt eine kreative Phase mit individuellen Ausgestaltungen des Kreises und vierseitigen Symmetrieformen sowie Aufgaben zum Ergänzen gegebener Grundformen von außen oder innen.
Seinen Höhepunkt an Kunstfertigkeit erreicht das Formenzeichnen im vierten Schuljahr, wenn der Schwerpunkt auf sich kreuzende Linien gelegt wird. In der Tradition der irischen Flechtornamente arbeiten die Schüler mit höchster Konzentration an dem steten „Drunter und Drüber" ihrer verschlungenen Bandmuster.
In der Mittelstufe geht das Formenzeichnen ins geometrische Zeichnen über.